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Junge Liberale fordern gemeinsames Vorgehen gegen NPD-Werbung PDF Drucken E-Mail

Die aktuelle NPD-Wahlwerbung an Schulen in NRW wird von den Jungen Liberalen im Kreis Viersen scharf kritisiert. Sie fordern ein gemeinsames und geschlossenes Auftreten aller demokratischen Parteien gegen die Rechte Propaganda.

Das vermehrte Auftreten von NPD-Wahlwerbung in Form von direkten Anschreiben an Schülervertretungen, auch hier im Kreis Viersen, ist alarmierend für die Jungen Liberalen. Ganz unverhohlen wirbt die NPD mit ihrem radikalen Gedankengut um junge Wähler, indem sie sich mit einem eindeutigen Aufruf gegen das demokratische System positionieren und islamfeindliche Parolen verbreiten. Erschreckend ist hierbei auch wie die NPD das politische Werbeverbot an Schulen rigoros missachtet.

„Es ist eine Unverschämtheit, wie eine Organisation wie die NPD ganz offensichtlich geltendes Recht missachtet und durch ihre Propaganda junge Schüler versucht für sich zu gewinnen“, sagt David Pogatzki, Pressesprecher der Jungen Liberalen Kreis Viersen.

 

Die Jungen Liberalen fordern deswegen ganz vehement, ein Zusammenarbeiten aller demokratischen Parteien.

„Vor allem in Zeiten einer bevorstehenden Landtagswahl ist es wichtig, entschlossen gegen Rechts aufzutreten und die demokratischen Grundsätze zu vertreten. Die Jungen Liberalen könnten sich hierbei zum Beispiel eine gemeinsame alternative Maikundgebung oder eine Podiumsdiskussion mit fachkundigen Referenten aller Parteien vorstellen, um über das Thema Radikalismus zu informieren“, erklärt der Vorsitzende der Jungen Liberalen Sebastian Gust.